4 typische Anzeichen für eine Sucht nach Smartphones

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4 typische Anzeichen für eine Sucht nach Smartphones

Handys und Smartphones haben es uns viel einfacher gemacht zu kommunizieren. So kann man heute mit seinen Freunden aus aller Welt reden oder Nachrichten austauschen, ohne dass man sich besonders um räumliche Distanzen scheren muss. Allerdings bergen diese Fortschritte auch ihre eigenen Tücken.

Die Möglichkeit, jederzeit mit Menschen in aller Welt Kontakt zu halten und auf sämtliche Informationen des Internets zuzugreifen, kann bei einigen Personen zu einer Abhängigkeit führen.

smartphoneIn diesem Artikel werden 4 häufige Anzeichen von Handyabhängigkeit genannt. Es handelt sich dabei zwar nicht um eine anerkannte Krankheit, sie kann aber trotzdem zu einem großen Problem für zwischenmenschliche Beziehungen werden. Auch geht man davon aus, dass die Anzeichen von Online Spielsucht auf andere Internet-Anwendungen ebenfalls übertragen lassen.

Indem man die Symptome kennenlernt, fällt es leichter, nach diesen Ausschau zu halten. So können sowohl Betroffene als auch Angehörige die Vorzeichen erkennen und entsprechende Lösungsmethoden ansetzen. Nichts spricht gegen eine tägliche Auseinandersetzung mit Online Medien. Viele Nutzer haben harmlosen Spaß an Spielen wie Book of Dead, ohne dass sie eine Abhängigkeit entwickeln. Daher ist es umso wichtiger, zwischen regulärem und suchtgetriebenem Gebrauch zu unterscheiden.

1. Emotionale und gedankliche Eingenommenheit

Ein Warnzeichen für Smartphone-Abhängigkeit kann sein, dass man längere Phasen über Nachrichten auf Facebook oder Whatsapp nachdenkt und das Bedürfnis hat, diese häufig zu überprüfen. Vor allem wenn man sich eigentlich auf andere Dinge konzentrieren sollte und nicht aufhören kann, immer wieder auf das Handy zu schauen, sollte man alarmiert sein.

2. Entzugserscheinungen

Abhängigkeit kann nicht nur physischer, sondern auch psychischer Natur sein. Entsprechend unterscheidet sich auch, was man an Entzugserscheinungen erwarten muss, wenn man einer Sucht nicht nachkommt. Handysüchtige fühlen sich häufig unzufrieden, wenn sie für längere Zeit nicht ihrem Drang nachkommen können, nach neuen Nachrichten zu schauen. Auch körperliche Anzeichen wie Unruhe, Schweißausbrüche und Nervosität können in extremeren Fällen vorkommen.

3. Erfolglose Einschränkungsversuche und Steigerung der Häufigkeit

Nicht nur nimmt die Nutzung des Smartphones mit der Zeit zu, wenn eine Person eine Abhängigkeit entwickelt, häufig scheitern auch Versuche einer sinnvollen Einschränkung. Viele Betroffene erkennen selbst, dass sie zu viel Zeit am Handy verbringen und versuchen sich selbst Grenzen aufzuerlegen. Wenn solche Versuche wiederholt scheitern, ist ein deutliches Zeichen für eine Sucht gegeben. Vor allem wenn andere einen darum gebeten haben, den Handygebrauch zu reduzieren, gehen Fehlversuche häufig auch mit Täuschungsversuchen einher.

4. Exzessive Nutzung bis hin zu negativen Konsequenzen

Teilweise kann das Handy von einer betroffenen Person auch dann nicht mehr weggelegt werden, wenn sich deutliche negative Konsequenzen bemerkbar machen. Diese können sowohl körperlich als auch sozial sein. Beispielsweise liegen viele Handysüchtige abends noch lange wach und schauen sich Nachrichten an, obwohl sie bereits völlig übermüdet sind. Auch im sozialen Bereich kann es zu Einbußen kommen, zum Beispiel weil man sich bei Treffen mehr mit dem Handy als mit dem Gegenüber beschäftigt. Selbst das Berufsleben, Beziehungen und Freundschaften können durch eine Smartphone-Abhängigkeit gefährdet werden.

Abschließende Worte

Auch wenn Smartphone-Abhängigkeit nicht als psychische Erkrankung eingestuft wird, können Betroffene mit sehr ernsten Folgen konfrontiert werden. Indem man die Anzeichen einer Handysucht erkennt, kann man Betroffenen eher helfen damit umzugehen, beziehungsweise wenn man Warnsignale bei sich selbst wahrnimmt kann man sich Hilfe suchen. Die häufigsten Merkmale einer Handyabhängigkeit sind die exzessive Nutzung und gedankliche Beschäftigung mit dem Thema, das ignorieren von negativen Konsequenzen und Einschränkungsversuchen sowie das Auftreten von Entzugserscheinungen.

Durch die Sucht können persönliche und berufliche Kontakte in starke Mitleidenschaft gezogen werden, es handelt sich also in keinem Fall um ein Problem, das man ignorieren sollte. Durch ein Gespräch mit einem Therapeuten, Psychiater oder Suchtberater, kann man die Smartphone-Abhängigkeit angehen.


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04.06.2020 -
 Quelle: riu-check.de

 Bildquelle: Lupo - Pixelio.de

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